Patriarchal Enzyklika zum 800jährigen Jubiläum
des Patriarchen Mor Michael Rabo (+1199)
vom 14.3.1999

[English]


 
Im Namen des Allmächtigen, des Ewigen, des Immer Währenden, des Allgewaltigen, Notwendig Immer Seienden, 
Ignatius Zakka I. Iwas
Patriarch des Heiligen Stuhles von Antiochia und dem ganzen Osten, 
Oberhaupt der Universalen Syrisch-Orthodoxen Kirche in der Welt, 

Zum Gedenken des achthundertsten Jahrestages des Patriarchen Mor Michael dem Großen (1199)

Apostolischer Segen und väterliche Gebete unseren Brüdern, ihren Eminenzen, den Metropoliten, unseren geistlichen Kindern, den Priestern, Mönchen, Nonnen, Diakonen und Diakonissen und unser verehrtes syrisch-orthodoxes Volk überall in der Welt. Möge die göttliche Vorsehung sie umfassen durch die Gebete der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes und den Hll. Petrus und Paulus, den Erzaposteln, und den übrigen Märtyrern und Heiligen. Amen.

Als das 12. Jahrhundert n.Chr. nahte, fand es Syrien und das obere und untere Mesopotamien in Zustand des Elends, die fränkischen Besatzer verwüsteten die gesamte Region, tötend, raubend und überall Zerstörung verbreitend. Sie errichteten Kleinstaaten, die einander bekämpften. Man hörte nichts als Nachrichten über Aufruhr, Krieg und Kampf. Die Syrisch-orthodoxe Kirche war untrennbar Teil dieser korrupten und labilen Gesellschaft. Dies bewirkte, daß der Glaube mancher der Gläubigen abnahm, ihre Herzen beunruhigt und ihre Gedanken verwirrt waren. Eine große Zahl von ihnen verlor die Hoffnung auf Erlösung wegen der Härte des Leids und der Unbeständigkeit sowohl der politischen, sozialen als auch der kirchlichen Situation.

In dieser Zeit wurde Mor Michael der Große geboren, im Jahr 1126 n.Chr., in Melitene (Malatya/Türkei), eine der berühmten Erzdiözesen des Syrisch-orthodoxen Stuhles von Antiochia. Dies geschah während der Amtsausübung von Patriarch Mor Athanasius VII Abi al-Faraj, Sohn von Kamur (1091-1129 n.Chr.). Patriarch Athansius galt als vollkommen in allen Tugenden und als großer Gelehrter. Wegen seiner Liebe für Wissen und Tugend weihte er den ausgezeichneten Gelehrten Malphan Said Ibn al Sabuni zum Metropoliten von Melitene (Malatya, Türkei), der das Martyrium erlitt durch Gabriel, den ungerechten und unmenschlichen byzantinischen Gouverneur von Melitene. Dieser erhob eine politische Anschuldigung gegen ihn, der er so unschuldig war wie der Wolf des Blutes von Jakobs Sohn. Patriarch Athanasius selbst erlitt schweres Leid während seiner Kirchenleitung, sowohl von innen als auch von außen.

Der junge Michael wurde in einem syrischen Haushalt erzogen, von dem der süße Duft Christi ausströmte. Sein Vater, Elias von Melitene, war ein tugendhaft frommer Priester. Er war ein Nachfahre der Familie der Qandasi, die viele Diener der Kirche hervorgebracht hat. Unter ihnen war Athanasius Zakka, Metropolit von Ayn Zarbu (+1166), der Onkel Patriarch Michaels des Großen, Mapheryono (Katholikos) Gregorius Yacoub sowie Patriarch Michael II., der Jüngere, der Neffe Mor Michaels des Großen, das ist Yeshou Sephtono.

Der junge Michael wurde Mönch im Kloster St. Mor Barsaumo in der Nähe von Melitene. Er wurde zum Priester geweiht und zum Abt des genannten Klosters erhoben. Während seines Amtes ließ er Wasser zum Kloster führen. Als der Patriarchensitz nach dem Tod Patriarch Athansius' VIII. vakant wurde, versammelte sich zu Pfingsten die heilige Syrisch-orthodoxe Synode von Antiochia, bestehend aus achtzehn Metropoliten, im Kloster von Fesqin, in der Nähe von Gargar. Durch die Führung des Heiligen Geistes wählte die Synode einstimmig Raban Michael zum Patriarchen des apostolischen Stuhles von Antiochia. Als Raban Michael dies erfuhr, floh er und versteckte sich, da er sich für diese herausgehobene Position für unwürdig hielt. Als sie ihn fanden, stimmte er erst zu, als sie ihm versprachen, die kirchlichen Kanones einzuhalten. Mor Dionysius Yacoub Bar Salibi, der Metropolit von Amid (+1171) und einer der Mitglieder der Heiligen Synode, half ihm, diese Aufgabe zu erfüllen. Am Donnerstag, dem 18. Oktober 1166 wurde er im Kloster Mor Barsaumo mit dem Auflegen der Hände durch den Mapheryono (Katholikos) gemeinsam mit zwölf Bischöfen zum Patriarch eingesetzt. Der neue Patriarch verabschiedete 31 Kanones im Kloster Hananya.

Zu den ruhmvollsten pastoralen Unternehmungen Patriarch Mor Michael des Großen gehörte die Verlegung der Residenz des patriarchalen Sitzes von Antiochia von Amid zum Kloster Mor Hananya, bekannt als "Zafran". An dem Tag seiner Ankunft in diesem Kloster und der Feier seiner Inthronisierung auf dem patriarchalen Thron in seiner neuen Residenz, hielt Metropolit Mor Dionysius Yacoub Bar Salibi eine fesselnde Rede, die mit den Worten begann: "Meine Geliebten, heute ist der Tag des Jubels und der Freude." In dieser unschätzbaren Rede benannte er die lobenswürdigen Eigenschaften des Patriarchen Michael.

Patriarch Michael stattete seinen Erzdiözesen apostolische Besuche ab, die in dieser Zeit weit gestreut waren. 1168 brach er nach Jerusalem auf und verweilte im Kloster Maria Magdalena unweit des Säulentores. Dort konsekrierte er zu Ostern das Heilige Myron (Chrisam) und weihte Johannes (Yohanna) zum Metropoliten von Damaskus. Dann kehrte er zur Residenz des Apostolischen Sitzes im Kloster Hananya zurück. Nach dem Bericht des großen Gelehrten Mapheryono (Katholikos) Mor Gregorius Bar Hebraeus verabschiedete er dort eine Anzahl kirchlicher Kanones. Er berief eine Synode, die 1169 im Kloster Mor Barsaumo zusammentrat. Im folgenden Jahr sandte Kaiser Manuel einen Boten namens Theoryanus zu den Syrern und den Armeniern. Patriarch Michael antwortete ihm durch Johannes, dem Bischof von Khayshum und durch den Mönch Theodor bar Wahbun.

Im Jahr 1180 n. Chr. hielt Mor Michael eine Synode ab, auf der Theodoros Bar Wahbun von Melitene exkommuniziert wurde. Obschon ein ausgezeichneter Gelehrter, war Theodor arrogant und ohne Frömmigkeit und Furcht vor Gott. Er lehnte sich auf gegen seinen Vorgesetzten. Er wurde durch vier verworfene Bischöfe zum Gegenpatriarch ordiniert. Obwohl er ein Schüler Patriarch Michaels des Großen war und in seiner patriarchalen Residenz erzogen worden war, verleugnete er diese Gunst und endete deshalb exkommuniziert und vertrieben. Er starb 1193.

Mor Michael schrieb ein Buch, das sich mit den Ständen des Priestertums, mit der Kirchenliturgie, der Vorbereitung zum Heiligen Qurbono (der Heiligen Kommunion), den Pflichten des Menschen, und wie er Jesu Jünger wird, und der Notwendigkeit für Beichte und Buße befaßte. Das großartigste seiner Werke ist indessen seine universale kirchliche und säkulare Chronik, die mit der Schöpfung beginnt und bis zum Jahr 1195 n.Chr. reicht. Ein einzigartiges Manuskript dieses großartigen Werkes wird bis auf diesen Tag in der Büchertruhe der Kirche St. Georg im syrischen Viertel in Aleppo aufbewahrt.

Auf seine Einsetzung folgend sandte er, gemäß dem seit Alters geübten Brauch, den die beiden Kirchen, die syrische und die koptische, befolgen, einen Brief der Verbundenheit zum Patriarchen von Alexandria dieser Zeit, Papst Yohanna I. Ibn Abi Ghalib, bekannt als Aba Al-Majd, dem er sein Glaubensbekenntnis beigab. Er authorisierte einen weiteren Brief zu dessen Nachfolger, dem Alexandriner Papst Markus III. Ibn Zar'ah über das Sakrament der Beichte. Der Häretiker Markus Ibn Qanbar, der Blinde, hatte dieses Sakrament verworfen, und durch seine falsche Lehre seit langer Zeit Verwirrung in den Geist der Kinder der koptischen Schwesterkirche gesät. Damit hatte er an die Häresie der Anhänger des Origenes und der Messalianer angeknüpft. Patriarch Mor Michael der Große widerlegte seine schwachen Überlegungen und seine falsche Lehre, indem er die Notwendigkeit der Ausübung des Heiligen Sakramentes der Beichte bewies. Auch er befürwortete die Exkommunikation von Ibn Qanbar und seiner verabscheuungswürdigen Häresie.

Patriarch Michael ordinierte einen Mapheryono (Katholikos) und vierundfünfzig Bischöfe. 

Er ging ein in die himmlischen Gemächer am Montag, dem 7. November 1199 im Alter von dreiundsiebzig, von denen er dreiunddreißig Jahre als Patriarch verbracht hatte. Er wurde in der neuen Kirche des Klosters des Hl. Mor Barsaumo begraben, in dem Grabe, das er für sich vorbereitet hatte.

Ja, das Leben des gefeierten Patriarchen Mor Michael des Großen war eines von Rechtschaffenheit und Heiligkeit. Er führte das Leben der guten Bekenner, die um ihre Rechtschaffenheit verfolgt wurden, dem Beispiel der meisten Patriarchen und mancher der Bischöfe unserer Heiligen Kirche folgend. Auch war er ein redlicher Gelehrter und ein berühmter Forscher. Patriarch Aphrem Barsaum beschreibt ihn als "einen der größten Pontifexe der Kirche Gottes, den vornehmsten der Patriarchen von Antiochia, den Gelehrten, den berühmten Chronisten immerwährenden Ruhms, anmutigem Strebens, gepriesener Haltung, wohl bekannten Tugenden und guten Taten." Er spricht ihn an mit den Worten: "Ist es nicht recht für die allgemeine Geschichte der Welt, Deinen ehrwürdigen Namen zu verewigen, nachdem du diese Bände verfaßtest, die angefüllt sind mit den Ereignissen der Zeitalter von ihrem Beginn an bis zu Deiner glücklichen Regierung, da Du zum Leben erwecktest, was einmal war, und das, wäre es nicht Deinetwegen, gänzlich vergessen worden wäre? Wahrhaftig, es ziemte sich für die Welt im Allgemeinen und für Deine Nation im Besonderen. Deine Größe zeigt sich nicht allein an diesem, sondern auch daran, daß Du herrlich warst in Deinen Tugenden, Deiner Ausdauer, Deinem Selbstbewußtsein. Du warst großartig in Deinen patriarchalen Tätigkeiten. Es ist nicht verwunderlich, daß die Geschichte Dich beschreibt als "den Großen".

Innigst Geliebte: 
Aus Anlaß des 800. Jahrestages des Hinganges des Hl. Patriarchen Mor Michael dem Großen zu den Himmlischen Gemächern gebieten wir durch unsere Apostolische Autorität, daß unsere heilige Kirche in der ganzen Welt dieses Gedenken feiere, am 7. Oktober diesen Jahres, 1999, das wir zum Jahr Michaels des Großen erklären. Wir gebieten weiter, daß die Feier dieses glücklichen Anlasses mit Göttlicher Liturgie beginne, die wir ebenfalls, so Gott will, im Kloster St. Ephrem in Ma'arrat Saydnaya feiern werden. Ihre Eminenzen, die Metropoliten der Syrisch-orthodoxen Kirche und ihre Priester werden die Göttliche Liturgie überall in der Welt am selben Tag feiern, die der Anbetung Gottes und dem Erflehen der Fürsprache des Heiligen Michael des Großen gewidmet sein sollen. Die Prediger sollen in ihren Predigten über die Biographie des 

Ehrwürdigen sprechen. Nachdem sie zuerst am Sonntag, dem 23. Mai diesen Jahres gelesen wurde, soll Unser Apostolische Erlaß dann ein weiteres Mal für unsere Gläubigen gelesen werden. Wir gebieten überdies, daß der Klerus und das Volk kanonische Beichte vorbringen und Gott wahre Buße darbieten, teilnehmen an der Heiligen Kommunion mit Glaube, Frömmigkeit und Furcht vor Gott, so daß sie dem Segen des Herrn zuteil werden, denn "Das Andenken des Gerechten ist gesegnet Spr. 10,7", wie der Autor der Sprüche es ausdrückt. Laßt Ehrenfeiern, wissenschaftliche Seminare und Symposien über sein reines und frommes Leben und seine kostbaren Werke abhalten. An erster Stelle ist zu erwähnen das Symposium von Gelehrten und Orientalisten, das für Aleppo geplant war, doch nun zu unserem Theologischen Seminar ins Kloster St. Ephrem in Saydnaya auf den 1.-8. Oktober verlegt wurde. Wir haben Seine Eminenz Erzbischof Mor Gregorius Yohanna Ibrahim zum Vorsitzenden dieser Versammlung berufen.

Innigst Geliebte:
Wenn wir die Biographie des Patriarchen St. Michaels des Großen bedenken und die weltlichen und die religiösen Ereignisse, die sich während der unterschiedlichen Phasen seines Lebens zutrugen, von seiner Geburt bis zu seinem Hinscheiden zu den Himmlischen Gemächern im 12. Jahrhundert n.Chr., so sehen wir, daß unsere Syrisch-orthodoxe Kirche in dieser entscheidenden Zeit ihrer Geschichte wie das Boot war, das der Herr Jesus nahm, um, wie es das Heilige Evangelium erzählt, zur anderen Seite überzufahren. Seine Jünger waren bei Ihm. 

Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so daß es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es Dich nicht, daß wir zugrunde gehen?

Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Warum habt ihr keinen Glauben?

Da ergriff sie große Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar der Wind und der See gehorchen? (Mk, 4, 35-41).

Wahrlich, Mangel an Glaube unter schweren Bedingungen wie diesen führen zu Furcht und Entsetzen. Doch die wahren Gläubigen in Jesus Christus Unserem Herrn, die ihre Hoffnung setzen auf Seine Göttliche Macht und Seine Göttliche Vorsehung, ängstigen sich nicht und ihre Herzen werden nicht beunruhigt was auch immer in der Welt geschieht, denn Christus hat ihnen versprochen, bei ihnen zu sein bis an das Ende der Zeiten. Sie sollten verbleiben im Glauben an Ihn, denn Er ist der Allmächtige Gott. Sie sollen sich nicht ängstigen " Euer Herz lasse sich nicht verwirren"(Joh., 14,1), so lange Christus mit ihnen ist in Seiner Kirche. Wie sehr schwer das Leid und die Vorhaltungen, die gegen die Kirche Christi vorgebracht werden, auch sein mögen, sie bleibt standhaft und wird niemals erschüttert werden. (Ps 46,5). Als der Herr Christus sie auf dem Fels des Glaubens gründete, die der Himmel durch den Obersten der Apostel, Petrus, verkündete, versprach er "...und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen"( Mt 16.18). Selbst wenn der verfluchte Teufel noch immer versucht "...um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen."(Mt 24,24), so wird er immer besiegt im Angesicht der Macht von Christus Jesus und Seinen rechtschaffenen Jüngern. Nichtsdestotrotz sollten wir nicht überrascht sein, manchmal einige von denen zu treffen, die der Herr auswählte, zum Licht für die Welt zu werden, und die doch den Versuchungen des Teufels folgen und in denen das Licht zur Finsternis wird. Diese verursachen den guten Herden der Kirche Kummer. Der Herr in Seiner Rede am Letzten Tage unterrichtete uns darüber und sagte "und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet."(.Mt 24,12-13).

Wir danken Gott, Gelobt Sei Er, der seine Kirche ansieht mit dem Auge seiner Gnade, sie einschließt in seine Fürsorge und gute Hirten für sie einsetzt wie den, dessen wir gedenken, den Patriarch Mor Michael den Großen, als Hirte seiner Schafe und Widder mit guter Fürsorge, und der Seinen Dienern geistige Nahrung gibt zur rechten Zeit. Diese sind die Heiligen Väter, die gemäß dem Evangelium Christi leben und nach dem Gebot des Herrn Jesus handeln, zu seinem Gefallen und nach dem Kanon seiner Heiligen Kirche, für die er sein kostbares Blut gegeben hat. In dem sie dies tun, ertragen sie Mühsal, kämpfen einen guten Kampf, vollenden den Lauf und bewahren den Glauben wie St. Paul, der Apostel. Der Herr, der gerechte Richter, wird im Himmel die Krone der Rechtschaffenheit für sie bereitlegen und wird sie einem jeden von ihnen geben, und nicht nur ihnen allein, sondern ebenfalls allen denjenigen, die seine Wiederkehr erwarten.

Wie glücklich werden wir also sein, Hirten und Herde, wenn wir uns an Patriarch St. Mor Michael ein Beispiel nehmen im Bewahren des Glaubens, im Werk gemäß dem Gebot des Herrn ausharren Tag und Nacht und erfüllen den Kanon der Kirche, der eingesetzt wurde durch die Eingebung des Heiligen Geistes, auf daß es uns bewahre in der Hürde von Christus Jesus, unserem Herrn.

Gott lasse dieses glückliche Angedenken zum Segen für Euch alle werden, durch das Gebet der Mutter Gottes, der Jungfrau Maria, des heiligen Patriarchen Mor Michael dem Großen, den gerechten Märtyrern und allen Heiligen. Möge die Gnade Gottes Euch für immer bewahren, Amen. 
w-abun d-baschmayo ... [Vater unser im Himmel ...]

Erlassen in Unserer Patriarchalen Residenz zu Damaskus, Syrien, 
am 14. März, im Jahr Eintausendneunhundertundneunundneunzig, 
dem 19. Jahr unseres Patriarchates.

Für die Ehre, diese Enzyklika zu übersetzen, dankt
Dorothea Weltecke, M.A., Doktorandin am Friedrich-Meinecke-Institut/FU/Berlin
(Dissertation über die Chronik Mor Michaels des Großen).

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Updated: 15.7.1999
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