Syrisch-orthodoxer Bischof für Kooperation mit Adventisten


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29.07.1998/APD  Metropolit Gregorios Ibrahim von der Syrischen Orthodoxen Kirche von Antiochien begrüsste die Möglichkeit zu grösserer Zusammenarbeit mit den Siebenten-Tags-Adventisten während eines Besuches bei deren Generalkonferenz Weltkirchenleitung) im Juli in Silver Spring, Maryland/USA. "Für die Syrische Orthodoxe Kirche ist es ein neuer Tag, Gemeinschaft mit der adventistischen Freikirche zu haben. Wir müssen daran arbeiten, dass sich die Beziehungen zwischen den Christen verbessern", sagte Ibrahim, Bischof von Aleppo/Syrien. 

Die altorientalische Kirche mit etwa 90 000 Gläubigen leitet ihren Ursprung von den hebräischen Christen Jerusalems im 1. Jahrhundert ab. Im Gottesdienst benutzt sie immer noch  Aramäisch, das auch Jesus Christus sprach. Pastor Gerry Karst, Assistent des Generalkonferenzpräsidenten, begrüsste den Metropoliten und seine Begleiter, zu denen auch Pfarrer Fayiz Hunain von der Presbyterianischen Kirche in Syrien, Razic Syriani, Jugenddirektor des Mittelöstlichen Kirchenrates (MECC), und Dr. Mekhael Asaad, Leiter der Ephraim Klinik in Aleppo, gehörten. "Wir haben uns auf dieses Zusammentreffen schon lange gefreut", sagte Karst, der zuvor im Mittleren Osten tätig war. "Wir hoffen, dass diese Freundschaft wachsen wird, da wir Brüder in Christus sind." Metropolit Ibrahim überreichte als Gastgeschenk eine Tafel mit dem Vaterunser in aramäischer Sprache. Die syrischen Kirchenvertreter besuchten auch adventistische Schulen und Krankenhäuser in Kalifornien, Michigan und Florida. 
 
 

Quelle: Silver Spring, Maryland, USA, 29.07.1998  [ANN/APD]


Web Master Gabriel Rabo
31.07.1998
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